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Mauthausen 4. Klassen

Beim jährlichen Besuch der 4. Klassen in der Gedenkstätte Mauthausen haben einige Schüler ihre Eindrücke zu Papier gebracht. Die Texte finden sie unter dem Bild, Danke für eure Meinungen.

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Am 13. 3. 2015 besuchten wir bezüglich des Geschichtsunterrichts das KZ Mauthausen. Das Erste,  das einem ins Auge gestochen ist, war ein Fußballplatz der direkt vor dem KZ lag. Das war sehr bedrückend, denn hinter den Mauern herrschte Elend und gegenüber am Fußballplatz war gute Stimmung.

Vor dem Eingang waren viele Denkmäler, die an das Grauen erinnern sollten. Von dort aus konnte man auch den Steinbruch und die Todestreppe sehen. Es sah aus wie ein normaler Steinbruch und trotzdem kamen dort die meisten Menschen ums Leben.

Am bedrückendsten war es in der Gaskammer. Auch die Geschichte des KZ-Arztes Heim, der viele Menschen tötete und dann ungestraft davon kam, war sehr grauenhaft.

Niklas, 4a

 

Wir fuhren am Freitag zum Konzentrationslager Mauthausen. Uns hat ein „Guide“ begleitet. Am Eingang sahen wir die Mauern, die von den Häftlingen mit bloßen Händen gebaut wurden. Wir sahen auch die Todesstiege, das war kein schöner Anblick.

Als wir weiter gingen stand da ein Betonbecken. Nach einigen Fragen an den Begleiter stellte sich heraus, dass es ein Schwimmbad war, das für die SS-Leute gebaut wurde. Wir gingen weiter und sahen die Lager wo die Häftlinge eingesperrt waren. Am meisten schockiert hat mich die Gaskammer. Ich will gar nicht wissen, wie viele Leute darin gestorben sind.

Die Denkmäler der einzelnen Länder haben mich beeindruckt, wir haben selbst einen Gedenkstein hinterlassen.

Islam, 4d

 

Am Freitag den 13.3.2015 waren wir, die 4d und die 4a, in Mauthausen im Konzentrationslager. Ich habe mir das Lager ein bisschen größer vorgestellt.

Wir hatten einen „Guide“ mit dabei.  Es gab viele Gedenkstätte zu sehen. Wir haben uns die Gaskammer, die Todesstiege und das Schutzhaftlager angesehen. Dann gab es da noch Baracken, wo die Häftlinge gelebt haben. Der „Raum der Namen“ war für mich das Schockierendste, was ich dort gesehen habe. Die ganze Führung hat mich beeindruckt. Hoffentlich passiert so etwas nie wieder!!

Fernando, 4d

 

Ich habe mir dieses KZ Lager anders vorgestellt. Es wurde vieles umgebaut. Ein „Guide“ hat uns über die Denkmäler einzelner Länder aufgeklärt. Das hat mich nicht so interessiert.

Was mich sehr schockiert hat, war die Gaskammer. Wie können Menschen, anderen Menschen so was antun? Das verstehe ich bis heute nicht.

Was ich sehr schade finde ist, dass die Besucher einfach die Duschköpfe von den Duschen entfernen und diese dann mit nach Hause als Souvenir mitnahmen. Am Ende waren wir noch im "Raum der Namen".  Wie der Name schon sagt, sind dort sehr viele Namen. Ich verstehe nicht warum diese vielen Menschen umgebracht worden sind. Es ist doch nicht schlimm ein Jude zu sein, oder?  Ich finde es unvorstellbar,  dass man früher die Leute nicht leben ließ, wenn sie Juden oder homosexuell waren. Das ist doch heutzutage nichts Schlimmes. Jeder sollte leben können, wie er es für richtig hält.

Maria, 4a

Aktualisiert (Mittwoch, den 25. März 2015 um 11:42 Uhr)